Aktuell

"2019 meets 1919" - der mobile, temporäre Lyrik-Weg

In der Waldkathedrale des Schlössliwaldes stehen Tafeln mit zeitgenössischen Texten 2019 zu "Carl Spitteler 100 Jahre Nobelpreis 1919"

Carl Spitteler ist der bis heute einzige gebürtige Schweizer Literatur-Nobelpreisträger. Literatur mobil schafft mit "2019 meets 1919", dem mobilen temporären Lyrik-Weg ein Gefäss, in welchem zeitgenössische und noch lebende SchriftstellerInnen aus allen vier Schweizer Sprachregionen beauftragt wurden, sich mit Gedichten und lyrischen Kurztexten des Literatur-Nobelpreisträgers Carl Spitteler auseinanderzusetzen und eine lyrische Entsprechung zu finden. Als Vorlage oder als Inspiration erhielten die Autorinnen und Autoren Textausschnitte aus Carl Spittelers "Olympischer Frühling" bzw. "Balladen/Glockenlieder".Die Waldkathedrale im Schlössliwald ist frei zugänglich.

Stiftsbibliothek - Katalogisierte Handschriften

In zweijähriger Arbeit haben Dr. Dörthe Führer, Zürich,  und Dr. Mikkel Mangold, Basel,  die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften des Chorherrenstiftes Beromünster wissenschaftlich beschrieben. Sie stehen nun im Internet. Über den unten angegebenen Link hat man Zugriff. Es ist eine faszinierende Welt, die sich präsentiert. So begegnen wir Texten von Berthold von Regensburg, der Gesandter der Wiener theologischen Fakultät am Konzil von Konstanz (1414-1418)  war, des heiligen Bonaventura, von Cicero, Johannes Dörflinger (aus Beromünster), Enea Silvio Piccolomini (Pius II.), Seneca, Vergil, Walafrid Strabo (Abt der Reichenau) und vielen anderen.  Ein gedruckter Katalog in Buchform ist in Vorbereitung.
Über diesen Link gelangt man in den Teilkatalog, der nur Handschriften aus Beromünster enthält:
https://aleph.unibas.ch/F/?func=option-update-lng&file_name=find-b&p_con_lng=GER&local_base=stift_beromuenster
 

Weitere Handschriften im Internet

Seit dem 23. September sind unter www.e-codices.ch das sogenannte Hochdorfer Missale aus den Jahren 1474/75 und ein Sammelband mit religiösen Abhandlungen ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts (C 14) einzusehen. Die Texte werden erläutert. Sie können vergrössert angeschaut werden. Das Hochdorfer Missale wurde in Hochdorf  seinerzeit im Rahmen des Pfarreijubiläums gezeigt. Es kann im Stift bei einer Grossen Kirchenführung in der Schatzkammer Mittelalter im Original gesehen werden. Der Band mit den religiösen Abhandlungen stammt wahrscheinlich aus dem Deutschordenshaus in Hitzkirch.

Bücherbörse im Stift St. Michael

Sonntag, 22. September, 15.30-17.00
Das Verkaufslokal ist im 2. Stock der Schol (Eingang von der Stiftskirche her)

Wir bieten an: Romane und Erzählungen (z. B. Borchert, Draussen vor der Tür; Dürrenmatt, Justiz; Hesse, Narciss und Goldmund), Kinderbücher (wie: Federica de Cesco; Pferdebücher), religiöse Literatur (so: Gibran, Der Prophet), Geschichte (z. B. Von Salis, Grenzüberschreitungen. 2 Bände), Bildbände, Geografie, Kochbücher.  Alles wird abgegeben gegen eine Spende für das Stift.

Unsere aktuellen Gottesdienste

 Unter der Rubrik Religiöses Leben/Pfarrblatt finden Sie Angaben zu den jeweils aktuellen Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen. Hier ist auch ersichtlich, wann die Choralschola oder der Stiftschor das Konvent- oder ein Hochamt gesanglich umrahmen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass an den Sonn- und Feiertagen die Vesper um 14'30 Uhr immer gesungen wird. Dies ist ein besonders schöner Moment für Freunde des gepflegten liturgischen Gesanges.

Kirchliche Museen: auch Beromünster dabei

JB. Die Arbeitsgemeinschaft kirchlicher Museen hat ihre Website neu gestaltet (www.kirchliche-museen.org). Sie umfasst Deutschland, Oesterreich, Schweiz, Belgien, Italien, Niederlande, Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn. Aus der Schweiz werden vorgestellt das Chorherrenstift St. Michael Beromünster, die Benediktinerklöster Disentis und Einsiedeln, die Abtei St-Maurice sowie der Domschatz von St. Ursen Solothurn. Als Museen gelten in unserem Stift die Schatzkammer Mittelalter sowie die Schatzkammern der Gold- und Silberarbeiten  sowie der Messgewänder. Diese Räume können im Rahmen einer Grossen Kirchenführung besichtigt werden.
Anmeldung über:fuehrungen@stiftberomuenster.ch.
 

Was ist ein Teigdruck?

 

JB. Um Bilder zu drucken, verwendete man im 15. Jahrhundert in Holz oder Metall geschnittene Platten. Man druckte auf Papier, das mit einer teigartigen Masse überzogen war. Das NIKE Bulletin 5/2015 (Nationale Informationsstelle zum KULTURERBE) weiss zu berichten: Teigdrucke sind sehr selten, ausgesprochen fragil und deshalb meist in schlechtem Zustand erhalten. Weltweit gibt es etwa 200 von Ihnen, drei davon in der Schweiz. Die Schweizer Exemplare werden in der Universitätsbibliothek Basel, der Zentralbibliothek Zürich und im Chorherrenstift Beromünster aufbewahrt. Der Teigdruck von Beromünster (11,0  x 7,5 cm) wird in der Schatzkammer Mittelalter der Stiftskirche gezeigt. Er kann im Rahmen einer Grossen Kirchenführung gesehen werden (siehe Schätze/Führungen). 1928 hat Joseph Troxler auf diesen Teigdruck aufmerksam gemacht.
 

 

Letzte Änderung
05.08.2019